| Infoveranstaltung zu geplanten
Baumaßnahmen im Stadion der Freundschaft im Jahr 2008
Energie-Präsident Ulrich Lepsch und
Geschäftsführer Lars Schauer hatten geladen und 50 Fanvertreter waren
gekommen. Berichtet wurde über geplante Baumaßnahmen in der
Heimspielstätte des FCE im Jahr 2008. So soll in den kommenden Tagen die
Westtribüne als ältester Baubestand nach den Rängen in der Südkurve eine
neue Farbgebung erhalten. Zur Vereinheitlichung des Stadionbildes werden
die Stahlelemente der Sitzplatztribüne rot gestaltet, darüber hinaus
sollen neutrale Grautöne die Optik von Nordwand und Osttribüne aufnehmen.
Außerdem wird in den nächsten Wochen der VIP-Bereich in der Westtribüne um
140 qm vergrößert. Damit will wird der FC Energie dem immer größer
werdenden Sponsorenpool gerecht werden, um künftig mehr Gelder aus der
Werbung einnehmen zu können.
Die Südtribüne dagegen soll in der bevorstehenden Sommerpause in Angriff
genommen werden, allerdings nur, wenn der FC Energie die 1. Bundesliga in
der Lausitz auch für die kommende Spielzeit hält - leider. Denn mit der
Schließung des baulichen „Restbestandes“ hätte der FC Energie Cottbus
nicht nur erstmals eine echte Fußball-Arena ohne Kurven, sondern einen
deutlich gestiegenen Komfort auf allen Plätzen im Stadion. Auf der neuen
Tribüne würden nach dem Ausbau knapp 7.200 Zuschauerplätze entstehen.
Dabei sollen auch die Gästesitzplätze auf diese Tribüne verlagert werden.
Wie ich finde, ist der Tribünenbau eine sehr
gute Entscheidung nur stört mich leider die Bedingung. Auch wenn sich der
Abstieg in die 2. Bundesliga nicht vermeiden lassen sollte - so günstig
wie in diesem Jahr werden die Vorraussetzungen zukünftig wohl nicht mehr
sein. Man schaue nur nach Bielefeld, wo (sicher auch begleitet von
Anwohnerklagen) das Projekt "Neue Haupttribüne" seit ca. 10 Jahren auf dem
Wunschzettel steht und erst seit dieser Saison umgesetzt wird, weil immer
wieder Auf- und Abstiege dazwischen kamen ... |